
Dem Kinderprinzenpaar stehen die Adjutanten Mario Schmitz und
Sabrina Müller zur Seite
Unkel - (Von Horst-Dieter Küsters) "
Jung und strahlend: Tim II. und Aileen I.
herrschen über das Narrenvolk. Unkel. "Empfangen Sie mit mir das Schönste, was
wir in dieser Session zu bieten haben!" Mit diesen Worten riss Ewald Buslei,
Präsident der Unkeler KG, die Jecken, die sich zum Sessionsstart Weinhaus "Zur
Traube" versammelt hatten, von ihren Sitzen.
Da der Pergola-Saal die Narrenschar kaum fassen konnte, musste man noch enger
zusammenrücken, als unter den Klängen des Musikkorps der KG nicht nur das
Kinderprinzenpaar, Aileen I. (Koch) und Tim II. (Schmitz), mit den Adjutanten -
Bruder Marius Schmitz und Freundin Sabrina Müller - einzogen, sondern als
"Eskorte" auch die Majoretten, die "Sternchen" und die KG-Mini-Sternchen.
"Inthronisiert seid ihr jetzt, zur Proklamation fehlen euch aber noch die
Insignien der Macht, der Blumenstrauß für die Prinzessin und die Pritsch sowie
die drei Fasanenfedern an der Kapp für den Prinz", erklärte Buslei.
Elferratsmitglied Gerhard Hausen möge als Stadtbürgermeister seines Amtes
walten. Der lief damit sehenden Auges in sein Unglück.
Was nämlich die "Schwatten" nicht geschafft hatten - ihn abzusetzen - wird für
die jungen Narren-Herrscher wie schon für ihre Vorgänger, unter denen sich
immerhin bereits zwei Geschwister aus Tims rheinischer Adelsfamilie befunden
haben, am Karnevalssonntag beim Rathaussturm ein Leichtes sein.
Nach einem dreimaligen Alaaf auf das junge Kinderprinzenpaar, das die KG durch
die Session ihres 80-jährigen Bestehens führt, setzte eine wahre Ordensflut ein.
Die ließen der elfjährige Prinz, der die Realschule Sankt Josef besucht, und
seine ein Jahr ältere Prinzessin, die auf das Linzer Martinus-Gymnasium geht,
weit über ihre Eltern, Silvia und Klaus-Dieter Schmitz sowie Melanie und Uli
Koch, hinausschwappen.
Über die Richtigkeit der Aktionen wachten dabei der neunjährige Bruder des
Prinzen, der noch die Erpeler Grundschule besucht, und Pagin Sabrina als
gleichaltrige Klassenkameradin der Prinzessin. Aileens Hobby ist das Malen und
der Ballett-Tanz, wenn sie nicht gerade für die KG im Einsatz ist. Sportlich
aktiv ist auch Prinz Tim II., auf dem Skateboard und dem Fußballplatz.
Die Sessionseröffnung hatte die Unkeler KG bereits am frühen Morgen mit der
Ehrung der verdienten Mitglieder begonnen. Mit der Vereinsnadel in Bronze für
fünfjährige Zugehörigkeit zum Verein zeichneten die Vorsitzenden, Klaus Conrad
und Georg Gerdom, vom Nachwuchs Lukas Himmelbach, Daniela und Saskia Kessel,
Lara Kroppen, Dieter Rasch und Nadine Strauß aus.
Die Vereinsnadel in Silber für 15-jährige Treue zur KG erhielt Zugleiter und
Beigeordneter Jürg Kessel. Dieselbe Ehre wurde Elferratsmitglied Günter Küpper
zuteil, der bereits ein Vierteljahrhundert der KG angehört. Mit einer
Ehrenurkunde wurde Alexander Walbröhl aus dem Bläserkorps von Alexander Maurer
für 40-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.
Zu den eher bedauerlichen Pflichten von Buslei zählte es dann, das
Kinderprinzenpaar 2008/09, Tim I. und Kyra I., mit den Pagen Tobias und Anna zu
entlassen. Zunächst aber begrüßte er die geballte Narrenschar, darunter neben
den Damenkomitees "Jung mit Schwung" und den "Herzblättchen" sowie den Heisterer
Möhnen, Senatoren, Ehrenmitglieder und Ehrensenatoren sowie Honoratioren wie der
Unkeler Verbandsbürgermeister Werner Zimmermann und die Landtagsabgeordnete
Gisela Born-Siebicke.
"Ihr habt die Unkeler Jecken sicher durch die Session geführt und für viel Spaß
und Freude gesorgt", bescheinigte Buslei den scheidenden Tollitäten, bevor
eigene Kräfte und befreundete Gesellschaften wie die aus Rheinbreitbach, Kasbach,
Bad Hönningen und Bad Honnef, mit den "Landsknechten" sogar aus der Domstadt
Köln, das närrische Programm in Unkel gestalteten.
Artikel vom 11.11.2009
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Oma Finchen und der Kassierer der KG Unkel erhalten den Orden der RheinZeitung
Unkel - (RZ) Das Herz von Claudia Stolte-Herdlers schlägt für den Karneval.
Sie ist nicht nur Veedelsmöhn in Erpel, sie stellt ihr Talent in den Dienst der
Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft. Als "Oma Finchen" steht sie seit zwölf
Jahren in der Bütt und begeistert die Jecken mit Geschichten. Kein Wunder, dass
die Vollblutkarnevalistin unseren RZ-Orden bekam. Wir sagen: Herzlichen
Glückwunsch!
Bei der Prunksitzung der KG Unkel wurde Dieter Rasch eine besondere Ehre zu
teil. Seit drei Jahren ist er Kassenwart. Er betreut die Internetseite der
Karnevalisten, sitzt im Elferrat, hilft beim Wagenbau und ist auch sonst immer
da zu finden, wo Arbeit ist. Dafür gibt es den Orden der Rhein-Zeitung.
Herzlichen Glückwunsch!
(26.02.2009)
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Kyra I. und Tim I. zu neuen Tollitäten proklamiert -
Sessionsauftakt in der "Traube"
Unkel - (khd) "Das Zeichen der Macht überlasse ich Euch aber nur bis
Aschermittwoch. Dann will ich es wieder haben!" Stadtbürgermeister Gerhard
Hausen schmunzelte sichtlich, als der dem jungen Prinzen das Narrenzepter
übergab. Zusammen mit Kyra I. aus dem Hause Odenthal regiert Tim I. aus dem
Hause Buchholz ab sofort die Unkeler Narrenschar.
"Pünktlich um 11.11 Uhr war der Elferrat der Unkeler Karnevalsgesellschaft mit
dem Bläserkorps, den Sternchen und den Majoretten in das Weinhaus "Zur Traube"
eingezogen, um dort die neue Session zu eröffnen. Zunächst aber begrüßte
Präsident Ewald Buslei die geballte Narrenschar im Saal, unter diesen neben den
Damenkomitees "Jung mit Schwung" und den "Herzblättchen" sowie den Heisterer
Möhnen langjährige Mitglieder, Senatoren, Ehrenmitglieder und Ehrensenatoren.
Eine Jahr ist ja schnell vergangen. Das mussten spätestens am Wochenende vor dem
"Elften im Elften" Hendrik I. aus dem Hause Müller und Verena I. aus dem Hause
Braun, also das Kinderprinzenpaar 2007/08, erkennen, die ihren Abschied aus der
Narrenherrschaft nahmen. "Ihr habt die Unkeler Jecken sicher durch die Session
geführt und für viel Spaß und Freude gesorgt", bescheinigte ihnen Präsident
Buslei unter dem anerkennenden Beifall der Narren.
Schon startete der Einmarsch vieler Gäste, darunter die Aktiven der
Rheinbreitbacher KG "Me haalen er us" mit ihrer Großen Burggarde. Aus dem fernen
Süden war sogar der Prinz von Bad Hönningen, Michael I., mit Kinderprinz Niklas
I. angereist. "Damit können wir noch nicht dienen - wohl aber schon mit einer
Weinprinzessin, Heike Scholl", erklärte Andreas Schwager von der Erpeler
Karnevalsgesellschaft, die ihre Tollitäten ja erst am kommenden Wochenende auf
den Thron hebt.
Aber hinsichtlich einer Weinmajestät stehen die Unkeler ihren Nachbarn mit Julia
Lanz in nichts nach. Die allerdings hatte am Sonntag keine Augen für die
Burgundertrauben, die von der Decke des Saales hingen. Mit den Ex-Majoretten,
den "New Diamonds", kam sie ganz in Schwarz auf die Bühne und forderte: "Hände
hoch! Das ist eine Razzia!"
Allerdings: Was, von einer Pappnase und Konfetti abgesehen, sollen Kontrolleure
in den Taschen von Jecken finden. Vor allem, wenn es sich um rothaarige Clowns
wie die "Flying Dancers" handelt, die ihrem Namen prompt alle Ehren machten.
Ehre legten auch die Majoretten ein, die zum "Stern, der deinen Namen trägt"
blitzende Stöcke schwangen.
Dann tauschten sie die gegen rote und blaue Pompoms aus, sang doch Viktoria
Ottersbach in Anlehnung an die FC-Hymne das Hohelied auf die Farben der KG:
"Blau un ruut, wie lieb ich dich!" Dann aber gehörte die ganze Aufmerksamkeit
den neuen Tollitäten, wobei die Prinzessin kurz zuvor noch bei den Sternchen
mitgetanzt hatte.
Kaum hatte Tim I. seine Fasanenfedern an der Narrenkappe und Kyra I. ihr Diadem
im Haar, ließen sie sich von ihren Pagen, Anna Füllenbach und Tobias Langen,
schon ihre Regierungserklärung vorlegen und verkündeten voller Überzeugung: "Ab
heute sind wir Kleinen groß, denn ohne uns ist hier nicht los!"
(11.11.2008)
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Die Karnevalgesellschaft Unkel feiert mit -
Städtepartnerschaft Montreuil-Juigné und Kamen

Unkel - Kurz nach Sonnenaufgang, das Mittelrheintal
ist noch in den Morgennebel gehüllt. Leicht frierend warten die
Frankreichfahrer der KG Unkel auf das Kommando ihres 1. Vorsitzenden Klaus
Conrad. "Einmarsch und Aufsitzen" schallte es über den Parkplatz am
Schraatesaal und in Zweierreihen steigen sie in den Bus - so oder so ähnlich
hätte es sein können. In Wirklichkeit standen die Aktiven der KG Unkel in
kleinen Gruppen auf dem Parkplatz und warten auf die Abfahrt nach
Frankreich. 05:30 - ist für die meisten von uns eine Zeit in der Nahe von
Mitternacht. Doch der Zeitplan ist straff organisiert. 05:45 - Abfahrt in
Unkel und für 16:00 ist schon das Treffen mit den anderen Busse aus Kamen an
der Mautstelle vor Angers vereinbart.
Die Frankreichfahrt in kurzen Fakten, denn die Bilder sprechen für sich bzw.
für uns. Freitag: Anreise von Unkel nach Montreuil-Juigné und offizielle
Begrüßung aller Delegationen im Stadion, Samstag: offizieller Teil am
Rathaus mit Auftritten des Bläser- und Majorettenkorps auf der Showbühne,
Sonntag: tagsüber Fahrt nach La Boule, in das Seebad der Schönen und Reichen
und abends offizielles Abendessen im Festzelt mit Auftritten des Bläser- und
Majorettenkorps, Montag: Abreise von Montreuil-Juigné nach Unkel mit einem
kleinen "Schlänker" durch Paris.
Nur der Form halber, die Wette um die Ankunftszeit in Unkel hat die
"Tombola-Königin gewonnen!
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"Herzblättchen" Doris Mönch ist die Trägerin des städtischen
Ordens 2008
Unkel (khd) "Wie wohl ist dem, der dann und wann auch
etwas Schönes dichten kann!" Viel Mühe hatte sich der Bürgermeister Gerhard
Hausen gemacht und dabei tief in die Reimkiste gegriffen, um den neuen Träger
des karnevalistischen Ordens der Stadt zu beschreiben.
Der wird traditionell beim närrischen Rathausempfang an Persönlichkeiten
verliehen, die sich um das rheinische Brauchtum verdient gemacht haben. Dieses
Jahr fiel die Wahl auf "Herzblättchen" Doris Mönch.
"Unkel, Schüre, Heister - Alaaf!", so hieß es am Samstagnachtmittag im Unkeler
Rathaus. Im "Schraatesaal" empfing die Stadt traditionell die Aktiven des
Karnevals, um ihnen für die Brauchtumspflege sowie die ausgezeichnete
Jugendarbeit zu danken. Und dieser Einladung waren alle Narren gefolgt, die in
Unkel Rang und Namen haben, sodass sich der Ratssaal bunt wie sonst nie
präsentierte.
"Ich freue mich neben unserer KG um Präsident Ewald Buslei und den Vorsitzenden
Klaus Conrad sowie den Vertretern der anderen Ortsvereine als Ehrengäste auch
den Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG), Werner Zimmermann, den Ehrenbürger
und Alt-VG-Chef Hans Hafner sowie den Ordensträger Manfred Erdmann aus Kamen
begrüßen zu können", erklärte Hausen auch im Namen seiner Ersten Beigeordneten,
Gisela Born-Siebicke. Sein besonderer Willkommensgruß galt aber natürlich dem
Kinderprinzenpaar Hendrik I. und Verena I. mit ihren Pagen Nina und Tobias.
Nachdem die kleinen Tollitäten zum Besuch des Rosenmontagszuges angeregt und
sich ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatten, machten sie der "ältesten"
Besucherin Platz. "Oma Finchen", alias Ratsfrau Claudia Stolte-Herdler, gab der
jecken Gesellschaft schon mal einen intensiven Vorgeschmack auf ihre Verzällcher,
die sie bei der großen Prunksitzung der KG am kommenden Samstagabend dem jecken
Völkchen in der närrischen Turnhalle präsentieren wird.
Dann endlich lüftete Hausen das bestgehütetste Geheimnis der Stadt, den Namen
des neuen Ordensträgers. Zunächst gab er jedoch nur preis, dass dieses Mal eine
Dame an der Reihe sei. An jecken Wievern aber mangelt es Unkel ja keineswegs,
sodass damit nicht viel anzufangen war. Wichtiger war da schon seine
Einschränkung: "Mein Hinweis - ihr Verein ist nicht nur jeck, hier haben die
Damen das Herzen am rechten Fleck!"
Noch enger zog sich der Kreis um die "Herzblättchen", als der Bürgermeister
verriet, dass die Ordensträgerin aus einer Scheurener Großfamilie stammt. Nach
dem Zusatz, dass sie auch bereits Enkelkinder habe, die Unkel schon als Prinz
und Prinzessin regiert hatten, konnte er seine Laudatio schließen: "Ich habe nun
genug verraten, den karnevalistischen Orden der Stadt Unke erhält Doris Mönch!"
Dass diese die Auszeichnung zu Recht erhalten hatte, darüber waren sich alle
Jecken einig. Im Tanzcorps der KG hatte Mönch ihre närrische Karriere begonnen,
die sie dann bei den Herzblättchen unter der Ägide ihrer Schwiegermutter Carola
nahtlos fortsetzte.
Neben diesen närrischen Aktivitäten engagiert sie sich mit ihren Kolleginnen vom
Damenkomitee beim Wein- und Heimatfest, bei Domfest und Pfarrfest sowie beim
Weihnachtsmarkt. Und dass sie närrisch zu feiern versteht, davon konnte man sich
beim Rathausempfang eindrucksvoll überzeugen.
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Narren feiern Sessionsbeginn mit Inthronisierung von Hendrik I. und Verena I.
Unkel - (khd) "Es ist ein Traum, ja das ist wahr: Wir
sind das Unkeler Prinzenpaar!" Mit diesen Worten stellten sich Hendrik I. aus
dem Hause Müller und Verena I. aus dem Hause Braun ihrem jecken Völkchen im
Weinhaus "Zur Traube" vor. Zusammen mit ihren Pagen, Nina (Fröhlich) und Tobias
(Langen), versprachen sie den Narren "Freude und Scherz, Unkeler feiern
Fastelovend mit Herz".
"Wenn nicht heute, wann dann? Wenn nicht hier, wo sonst?", schallte es am
Sonntag aus dem Rebengarten der Gaststätte laut durch Unkel. Klar, dass sich die
Frage nach der Zeit auf den Sessionsstart bezog. Und der Ort, an dem gefeiert
wurde, lag auf der Hand: Schließlich verwandelt sich die "Traube" seit Jahren
zum Beginn der fünften Jahreszeit in einen Narrentempel. Diesmal ist sie mit
ihrem einladenden Innenhof zudem auf dem Sessionsorden der Unkeler KG zu sehen.
Die war mit ihrem Elferrat, angeführt von ihrem Vorsitzenden Klaus Conrad und
ihrem Präsidenten Ewald Buslei, pünktlich um 11.11 Uhr in den voll besetzten
Narrensaal eingezogen. Mitgebracht hatte die KG alles, was sie zu bieten hat.
Und das ist eine ganze Menge: Musikcorps, Majoretten, Kindertanzcorps und
Sternchen etwa. "Nur auf unseren ganzen Stolz, das Salz in der Suppe für jeden
Karnevalisten, unser Kinderprinzenpaar, müsst Ihr noch etwas warten",
vertröstete Buslei die Narren, nachdem er die Ehrensenatoren und Ehrengäste,
darunter Stadtbürgermeister Gerhard Hausen und Verbandsbürgermeister Werner
Zimmermann, begrüßt hatte.
Lang wurde den Jecken die Zeit nicht. Immerhin hatte die KG ein
fetzig-närrisches Programm zusammengestellt. Wie versprochen, besuchte sie die
Große Erpeler KG. Und auch "Me haalen et us" war mit dem Rheinbreitbacher
Kinderprinzenpaar, Leo I. und Kathi I., sowie den Tanzflöhen "angereist", um nur
zwei der vielen befreundeten Gesellschaften zu nennen, die mit den Unkelern den
Beginn der Narrenzeit feierten.
Natürlich bestimmten die Unkeler Kräfte das Programm - allen voran die Heisterer
Möhnen und die Damenkomitees "Herzblättchen" und "Jung mit Schwung". Herrlich
verdötscht löste ihre gemeinsame Delegation am frühen Nachmittag die
Königswinterer Drachenfelsgarde als "Apfelsinenfunken" unter dem Kommando von
Anita Braun ab, wobei vor allem ihrem Funkemariechen die närrischen Herzen
zuflogen.
War es doch Frau genug, um dem schmächtigen Tanzoffizier die Schweißperlen auf
die Stirn zu treiben. Als dann erneut die Majoretten ihre Stöckchen wirbelten,
hätte es des Wolfgang-Petry-Medleys gar nicht mehr bedurft. Längst herrschte
unter den Reben beste Stimmung. Und davon profitierten auch die jungen
Tollitäten. "Noch seid Ihr aber nicht in Amt und Würden", erklärte Buslei,
nachdem sich der Jubel etwas gelegt hatte.
Dem Stadtchef war es vorbehalten, den Prinzen mit Fasanenfedern und Narrenzepter
auszustatten - eine Aufgabe, die er gerne übernahm. "Den Prinz zu finden, war
wohl schwer", verriet Verena I.. Badminton, Schwimmen und Gitarre spielen sind
seine Hobbys, erfuhren die Jecken von ihr. Die Prinzessin, für die Trübsal ein
Fremdwort ist, geht gerne mit den Pfadfindern auf Reisen, wenn sie nicht dem
Gardetanz frönt, wusste Hendrik I. über seine Partnerin zu berichten.
"Wir hatten ja schon einen Prinzen. Der hat uns aber dann im Sommer abgesagt und
wir mussten uns auf die Suche nach einem anderen Kandidaten machen", klärte
Buslei auf. Umso mehr dankte der Präsident den Eltern, Siggi und Michael Braun
sowie Katja und Peter Müller, für ihr jeckes Engagement.
Und da der Prinzenvater Mitglied der Ratsherren ist, ließen es sich die
befrackten Musiker mit den Gamaschen nicht nehmen, den kleinen Tollitäten "den
Marsch zu blasen" und die ganze Narrenschar zum Abschluss der Proklamation mit
bewährt-flotten Klängen zu begeistern.
(12.11.2007)
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Vereinshaus ziert neuen Orden

Unkel. (khd) Mit dem Start in die neue Session stehen bei der
Unkeler KG traditionell auch Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder
an. Vorgenommen wurden sie vom Vorsitzenden Klaus Conrad, der sich freute,
Egon Braun für 45-jährige Vereinstreue die Ehrenurkunde überreichen zu
können.
Die Ehrennadel in Gold besitzt das langjährige Mitglied bereits. In den
erlauchten Kreis der Träger dieser Auszeichnung nahm Conrad zunächst Karl
Zimmermann auf. Das Mitglied des Elferrats ist seit 30 Jahren Mitglied in
der KG. Dieselbe Ehre wurde auch dem Präsidenten Ewald Buslei und seiner
Frau Ulrike zuteil, die ihr silbernes Vereinsjubiläum feiern können.
Mit der Ehrennadel in Silber musste sich dagegen Stadtbürgermeister Gerhard
Hausen begnügen. Das Elferratsmitglied gehört wie sein früherer Kollege aus
Kamen, Manfred Erdtmann, der leider verhindert war, seit 20 Jahren zu den
Unkeler Karnevalisten.
"Ich freue mich besonders, auch unseren Nachwuchs auszeichnen zu können,
zumal sich unter den Geehrten auch unseren diesjährige Kinderprinzessin
Verena I. aus dem Hause Braun befindet", verkündete Conrad, bevor er der
kleinen Tollität die Ehrennadel in Bronze für 10-jährige KG-Zugehörigkeit
überreichte.
Genau so lange sind auch die Ex-Prinzessinnen Lara Odenthal (2004/05) und
Nina Schmitz (2006/07) dabei sowie Klaus Bertelmann, dem diese Auszeichnung
nachträglich überreicht wird.
Dekoriert wurden die Geehrten natürlich auch mit den neuen Sessionsorden.
Der zeigt das Ursprungsgebäude des KG-Vereinslokals "Zur Traube", das
ursprüngliche Lehnhaus der angesehenen Berntges-Familie aus der Vogtsgasse.
Benannt ist die nach dem Schwiegersohn von Heinrich Theodor Berntges, Franz
Vogts (1757-1841).
Der Hofkammerrat in Diensten des Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August
kaufte das Haus der in finanzielle Nöte geratenen Familie seiner Frau Maria
Catharina 1799 ab. Nach seinem Tod wurden die gesamten Immobilien 1844
versteigert. Das Lehnhaus wurde von Theodor Stockhausen und Peter Winges als
Lager für holländische Waren sowie als Weinbetrieb mit Kelterhaus und
Branntweinbrennerei genutzt.
Später baute es der aus Aachen stammende Julius Haan zum Weingut "Haanhof"
um, bevor es 1921 in Besitz von Oberstaatsanwalt Max Hattingen gelangte.
Seit 1967 ist das Haus im Besitz der Familie Korf-Lanz, die es zum heutigen
Hotel "Gästehaus Korf" mit dem Weinhaus "Zur Traube" umbaute, in dem die KG
traditionell ihre Sessionseröffnung feiert.
(03.12.2007)
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Unkeler KG blickt auf eine gute Session zurück

Unkel(khd) Bürgermeister Gerhard Hausen hat schon mal vor schwereren
Aufgaben gestanden als bei der Generalversammlung der Unkeler
Karnevalsgesellschaft. Da fungierte das Elferratsmitglied als Wahleiter, um
den neuen Vorstand küren zu lassen.
Dabei war der Grundtenor "Wiederwahl". "Ich bin froh und stolz, Mitglied
in so einer tollen Karnevalsgesellschaft zu sein", betonte Hausen, nachdem
Klaus Conrad und Geschäftsführer Stefan Wirz im so genannten "Tröötetempel"
an der Turnhalle das zurückliegende Jahr hatten Revue passieren lassen.
Der Bürgermeister dankte dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit, die zudem
von der Verbandsgemeinde wohlwollend begleitet werde. "Unsere Möglichkeiten
sind vielleicht etwas beschränkter als die größerer Vereine, aber das hat
der Stimmung bei unseren Veranstaltungen keinen Abbruch getan.
Wir haben eine sehr erfolgreiche Karnevalszeit hinter uns und konnten
deutlich zeigen, dass man in Unkel tatsächlich versteht, Fastelovend ze
fiere", hatte der Vorsitzende zufrieden festgestellt. Darin war er sich mit
den Mitgliedern einig, die deshalb auch keine Veranlassung sahen, von sich
aus Veränderungen im Vorstand zu beantragen.
Und so wurden neben Conrad und Wirz auch sein Stellvertreter Karl-Georg
Gerdom, Kassierer Dieter Rasch und Präsident Ewald Buslei einstimmig
wiedergewählt. Auch im erweiterten Vorstand gab es nur zwei Änderungen - und
das auch nur, weil Gunter Nußbaum aus beruflichen Gründung seine Funktion
als stellvertretender Präsident sowie als 1. Beisitzer und Vertreter der
Korps nicht mehr wahrnehmen kann.
Manfred Mönch steht Buslei bei den Sitzungen als Stellvertreter zur Seite.
Als 1. Beigeordneten wählten die Mitglieder Jörg Kessel, der zusammen mit
Wirz, der auch Literat der Gesellschaft ist, weiterhin für die Leitung des
Rosenmontagszuges verantwortlich sein wird. Nachdem auch Ludwig Conrad
einstimmig zum Kommandanten wiedergewählt worden war, bestätigten die
Mitglieder die Entscheidung der Korps, die ihre Beisitzer für den
erweiterten Vorstand selber gewählt hatten.
Schriftführerein bleibt zudem Daniela Kessel. Für den tadellosen Zustand der
Uniformen zeichnet auch kommende Session Sabrina Richarz als Zeugwartin
verantwortlich.
Großes Lob zollte "Berlinheimkehrer" Lothar Schaak den Majoretten: "Ich
möchte mich bei den jungen Tänzerinnen bedanken", die zum Gelingen der
Session beigetragen hätten. Dank zollte Conrad abschließend nicht nur dem
Kinderprinzenpaar, Dominik II. und Nina I., samt Pagen sowie Eltern und
Betreuern.
Tatkräftig beigetragen zu der erfolgreichen Session hätten natürlich auch
die Probeleiter und das Bläser-Korps unter Leitung von Alexander Maurer.
Conrad vergaß auch nicht, den Ehrensenatoren, Senatoren und Ehrenmitgliedern
zu danken, die den Vorstand nicht nur mit Rat und Tat, sondern die KG auch
finanziell unterstützt haben.
"Aber ohne den engagierten Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr und der
DRK-Ortsgruppe hätte wir die Session auch nicht so erfolgreich gestalten
können", ergänzte er und beendete damit eine Generalversammlung, die ebenso
harmonisch verlaufen war wie die zurückliegende Session.
Und positive Voraussetzungen für eine ebenso erfolgreiche, wenn auch etwas
kürzere fünfte Jahreszeit 2007/08 in Unkel hatte die Generalversammlung mit
den Neuwahlen ja geschaffen.
(26.03.2007)
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Karnevalisten und Ratsmitglieder feiern stürmisch den
"Mann für alle Fälle" - Das Unkeler Kinderprinzenpaar verewigt sich im
Goldenen Buch der Stadt Unkel

Unkel - Begeisterter Jubel brandete am Sonntagmittag
im Ratssaal auf, als Bürgermeister Gerhard Hausen das in der Stadt gut
gehütete Geheimnis preisgab: "Der neue Träger des städtischen Ordens heißt
Ewald Buslei."
Und schon drohte der Präsident der Karnevalsgesellschaft in einer Traube von
Gratulanten unterzugehen. So eng, familiär und bunt wie an diesem Sonntag
geht es im Unkeler "Schraatesaal" nur zu, wenn der Bürgermeister die
Karnevalisten zum traditionellen Rathausempfang eingeladen hat. In dessen
Mittelpunkt stand zunächst das Kinderprinzenpaar, Dominik II. "aus dem Hause
Nietzer" und Nina I. "aus dem Hause Schmitz".
Musikalisch begleitet vom TC "Rheinklänge" zogen die kleinen Tollitäten mit
ihren Pagen Lara und Dennis in den Ratssaal ein, in dem sie sich später in
das Goldene Buch der Stadt eintragen sollten.
Zunächst aber galt es, die zahlreichen Gäste zu begrüßen - allen voran der
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, Werner Zimmermann, sowie die
Kamener Stadtspitze, Hermann Hupe und seinen Stellvertreter Günther Stahlhut.
Dass auch der Ex-Bürgermeister der Partnerstadt, Manfred Erdmann, die Reise
an den Rhein angetreten hatte, verstand sich für das Mitglied des Unkeler
Elferrates von selbst.
Lang war die Liste der karnevalistischen Gruppierungen, die Gerhard Hausen
bei seiner Begrüßung "abarbeiten" musste. Dabei wuchs die Spannung merklich
an, warteten doch vor allem die Oberjecken der Stadt, wer dieses Jahr die
begehrte Auszeichnung erhalten würde, die mehr oder weniger offen auch als
"Neider-Orden" bezeichnet wird.
In geschliffenen Reimen gab Hausen einzelne Informationen über den zu
Ehrenden preis. "Wollt man den Beruf beschreiben, müsst man viele Seiten
schreiben. Jederzeit ist er zur Stelle, ist der "Mann für alle Fälle",
verriet er. Nächster Tipp: Da die fünfte Jahreszeit sein größtes Hobby ist,
engagiert er sich schon seit 24 Jahren in der KG. Damit war zumindest für
Insider klar: Das konnte nur Ewald Buslei sein, der seit 1983 aktives
KG-Mitglied ist.
Erst nachdem sich der Jubel etwas gelegt hatte, konnte Hausen weitere
"Interna" über den neuen Ordensträger vortragen. "Ewald Buslei wurde für
seine Verdienste um das rheinische Brauchtum "Karneval in Unkel" und für
seinen Einsatz als 1. Kassierer sowie als Elferratsmitglied 1996 mit dem
Heimatorden ausgezeichnet", erinnerte er.
Seit dieser Zeit, also seit närrischen elf Jahren, ist der gebürtige
Westerwälder, der 1998 den Verdienstorden in Silber des Bundes Deutscher
Karneval erhalten hatte, auch Sitzungspräsident.
"Neben all seinen karnevalistischen Verdiensten repräsentierte Ewald Buslei
mit seiner Frau Ulrike vor drei Jahren auch die Stadt als Königspaar des
Bürgervereins bei der Sankt Pantaleonkirmes", ergänzte Hausen. Außerdem ist
der neue Ordenträger seit der Kommunalwahl der 3. Stellvertreter des
Bürgermeisters. "Ich glaube, das sind alles Verdienste um Brauchtum und
Allgemeinwohl, die für die heutige Auszeichnung sprechen", sprach Hausen den
dieses Mal neidlosen Anwesenden aus der Seele.
Buslei selber, der in seinem Heimatort vor seiner Unkeler "KG-Karriere"
schon Mitglied des Elferrates der KG Asbach-Altenhofen war, zeigte sich von
der Wahl völlig überrascht. "Als Mitglied der Jury hatte ich eigentlich ein
anderes KG-Mitglied für den Orden vorgeschlagen", fand er nur langsam die
Sprache wieder.
Die sollte er spätestens bis Samstagabend aber in vollem Umfang
wiedererlangt haben. Dann muss sich nämlich bei der Prunksitzung zeigen, ob
das Sessionsmotto "Unkel, Schüre, Heister - Im Fastelovend sinn mir Meister"
zu Recht gewählt wurde.
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Die Karnevalgesellschaft Unkel ist im World Wide Web zu finden.

Unkel - Die Zeit war reif berichtet Klaus Conrad der 1. Vorsichtzende
der Karnevalsgesellschaft Unkel e.V., es war einfach an der Zeit die KG Unkel
im und über das Internet überregional bekannt zu machen. Seit dem 1. April 2006
sind wir mit einer Homepage im Internet präsent.
Conrad führte weiter aus, dass
die weiteren Planungen sogar eine Reservierung der Prunksitzungskarten über das
Internet vorsehen ist. Ansonsten wollen wir die Homepage als Präsentationsplattform
verstehen, die alle Informationen über die KG-Unkel präsentieren soll.
Die Mitglieder erfahren über die neue Webseite alle wichtigen Termine und können sich
über die neuen Homepage umfassend über ihre "KG" informieren.
Natürlich wollen wir die Leistungen des Bläser- und Majorettenkorps ganzjährig präsentieren
und so auch außerhalb der Session Auftritte anbieten und durchführen, so Conrad.
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Günter Küpper ist der neue Heimatordensträger von Unkel.

Unkel - "Seit 1965 ist es im Unkeler Fastelovend Brauch, einen
unserer Bürger mit dem Heimatorden zu ehren, der sich um das
Brauchtum und das Gemeindewohl in unserer Stadt verdient gemacht hat. Die Heimatordensträger der vergangenen vier Jahre
und ich waren uns schnell einig,
dass Günter Küpper diese Auszeichnung wahrlich verdient hat", erklärte
der Vorsitzende der Unkeler Karnevalsgesellschaft Klaus
Conrad kurz vor der Sitzungspause. Für die CDU, deren Mitglied er
seit 1967 ist, zog der heute
64-Jährige 1974 in den Stadtrat
ein, drei Jahre später auch in den
Verbandsgemeinderat und ist in
beiden Gremien noch heute aktiv.
Von 1984 bis zur vorigen Kommunalwahl war Günter Küpper zudem stellvertretender
Bürgermeister von Unkel, Iistete Klaus Conrad zunächst die politische Aktivitäten des Geehrten auf, den das
Bläsercorps mit dem Triumphmarsch aus Aida auf die Bühne
gespielt hatte. "Daneben ist Günter Küpper auch in vielen Vereinen Mitglied,
wie etwa in allen drei Bürgervereinen unsere Stadt, und nicht zuletzt gehört er seit vielen Jahren unserer
KG als Elferratsmitglied an", erinnerte der KG-Vorsitzende. Noch
länger zurück liegen seine ersten
Aktivitäten bei der Freiwilligen
Feuerwehr der Stadt. der er seit
1961 angehört. 1966 wählten ihn
seine Kameraden zum Stellvertreter von Wehrführer Franz-Josef Dung, ein Jahr
später erfolgte seine Ernennung zum Brandmeister,
mit der Günter Küpper gleichzeitig
zum stellvertretenden Amtsbrandmeister wurde und damit das Amt des heutigen
Wehrleiters inne hatte. "Deine ganze Leidenschaft
aber ist die Jagd, der du den
größten Teil deiner Freizeit widmest", verriet Klaus Conrad kein
Geheimnis. Für dieses umfangreiche Engagement ist der bereits
1987 mit den Dankorden der
Stadt Dekorierte im vorigen Jahr
auch mit der Verdienstmedaille
des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. „Bleib uns
noch lange erhalten", beendet der
KG-Vorsitzende seine Laudatio.
„Heimat ist mir wichtig, Unkel ist
mir wichtig. Und deshalb freue ich
mich ganz besonders und danke
dem Ordenskapitel, dass es mich
in seinen illustren Kreis hat einziehen lassen", erklärte Günter Küpper sichtlich bewegt, war in seinen
verschmitzt-blitzenden Augen
doch auch eine gewisse Flüssigkeit nicht zu übersehen, als ihm
auch Ewald Buslei im Namen der Elferrats-Kollegen zu dieser hohen Auszeichnung
gratulierte. - DL -
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